„KUNST-SAFARI“ BEI DER 4. AUSSTELLUNG VON „VAN GOGH’S OHR“

Der Titel „van Gogh’s Ohr“ weist bereits darauf hin, dass in dem Raum „Das Ohr“ Außergewöhnliches geschieht, und zwar in der Kunst, in der Musik, in der Literatur und nicht zuletzt auch in Form von gesellschaftlichen und politischen Experimenten. So auch wieder am vergangenen Samstag, an dem unsere Vernissage „van Gogh’s Ohr“ eingebettet in die „Südstadt-Safari“ stattfand. Die Vernissage-Besucher hatten somit die einmalige Gelegenheit, sozusagen an einer „Kunst-Safari“ teilzunehmen. 5 Künstler/innen präsentieren in dieser 4. Ausstellung ihre Werke, die großen Anklang bei den Vernissage-Gästen fanden, aber auch bei den zahlreichen „Südstadt-Safari-Kneipen-Hoppern“, die angezogen von den bereits durchs Schaufenster sichtbaren fotorealistischen Portraits der Künstlerin Marion „MaJa“ Jansen in die Galerie kamen. Sie zeigt ihre Portraits der Schauspieler Anna Schuldt, Lars Eidinger und der Figur Hannibal Lecter. Daneben die außergewöhnliche „Bierdeckel-Kunst“ von Hayri Sahin, der eine Mischung aus Tiefgründigem, Ornamentalem, Karikierendem und ästhetisch Schönem auf den Deckel bringt. Auf der gegenüberliegenden Wandseite 2 surrealistische Bilder von Manfred Fürth, in dessen Mittelpunkt Streichinstrumente stehen. Dem schließt sich Volker Paffenenholz an mit seiner impressionistischen „Eierplätzchen-Kollektion“. Den Abschluß bildet die Künstlerin Diana Kirsten-Szlaskis mit 2 Mixed-Media-Werken auf Wabenkernplatten, die den Wandel des Ruhrgebiets vom Industriestandort zum Kulturstandort zum Thema haben. Aber auch die Live-Musik zog viele Gäste in unseren Raum. Das Außergewöhnliche hierbei? Kilian Müller gab mit ein paar Freunden, die in dieser Zusammensetzung so noch nie zusammen musiziert hatten, ein großartig improvisiertes kleines Jazz-Konzert. Das kam so gut an, sowohl bei den Gästen als auch bei den Musikern selbst, dass sie schon angeboten haben, in dieser Form, quasi als eigene Hausband, bei unseren „viertel vor“-Veranstaltungen zu spielen. Das freut uns sehr! Da braucht es eigentlich nur noch einen Namen für die frisch gegründete Band.
Bereits der Nachmittag vor der Vernissage stand ganz im Zeichen der Kunst, fand doch unsere erste „viertel vor“-Veranstaltung der Herbst-Winter-Saison 2019 statt. Der scratching-Workshop kam gut an und so manch einer probierte sich im scratchen kleinerer Motive aus mit wirklich schönen Ergebnissen. So herrschte den ganzen Tag über ein reges Treiben, dass bis in die Nacht hinein dauerte und wir uns schließlich müde, aber glücklich und erfüllt – nach einem so außergewöhnlichen Tag- auf den Heimweg machten.

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